Kennen Sie Ihren Lerntyp

Stellen Sie fest, welcher Lerntyp Sie sind.

Und noch wichtiger, welcher Lerntyp Sie nicht sind.

Lerntyp bedeutet, über welchen Kanal nehme ich Lernstoff am besten auf.

Klassische Lerntypen (Kanäle) sind

  • Der visuelle Lerntyp (Sehen)

        Dieser lernt am besten über Bilder, Graphiken und Zeichnungen. In der Schule konnte er sich       am besten an das Bild an der Tafel erinnern.

  • Der auditive Lerntyp (Hören)

      Dieser lernt am besten über Worte, Töne Musik. In der Schule konnte er sich am besten an die Fragen und Antworten erinnern.

  • Der motorische Lerntyp (Fühlen, Tun)

       Dieser lernt am besten über Bilder, Graphiken und Zeichnungen. In der Schule konnte er sich am besten Tafel erinnern, wenn er etwas tun konnte.

  • Der Leselerntyp

       Dieser lernt am besten aus Büchern. In der Schule hatte er das Buch meist schon am Anfang des Schuljahres durchgelesen.

Achtung: Natürlich verfügen Menschen über mehrere Kanäle. Bei perfekten Menschen sind alle Kanäle maximal entwickelt.

Wichtig ist hierbei aus Sicht des Zeitmanagements:

Welche Kanäle sind bei Ihnen weniger entwickelt?

Beispiel:

Eine Studierende hat gut funktionierende Hören- und Tun-Kanäle. Sehen ist schwächer und Lesen praktisch gar nicht vorhanden (Kann lesen, merkt sich dadurch aber kaum etwas und empfindet lesen auch als eher unangenehm).

Hier ist ein intensives Lernen aus Büchern als Haupt-Lernform eine reine Zeitverschwendung.

Die Studierende sollte sich auf das konzentrieren, was Ihr Erfolg bringt. Zuhören in Vorlesung und Seminar, Hörbücher, Vorlesen und nochmaliges anhören wichtiger Texte, Diskussion in Lerngruppen, praktische Anwendung (Tun).

Themenbereiche:

Effizienz

Lernen

Literaturhinweis: Frederic Vester; Denken, Lernen, Vergessen; dtv; 1998

Internet: googeln Sie Lerntypentest

Es gibt mehrere kostenlose Tests, die Ihnen schnell weiterhelfen.

Zeit zur Nacharbeit:

Durchführung eines Tests und Überlegungen zur Umsetzung

Etwa 2 Stunden